Sicherheit und täglicher Betrieb - Slack
Bereich: Konto und Projekt
Die Slack-Konfiguration lebt in zwei Bereichen. Das Konto hält die Vorgabe für alle Projekte des Abonnenten. Ein Projekt erbt sie automatisch (Modus vom Konto erben), kann aber für jeden Ereignistyp auch ausdrücklich senden mit eigenem Kanal wählen oder nicht senden - unabhängig davon, was der Rest des Kontos tut. So lässt sich ein lautes Projekt stummschalten, ohne die Konfiguration der anderen anzufassen.
Es gibt außerdem einen dritten, plattformweiten Bereich ohne zugeordnetes Konto. Er bedient ausschließlich Docks eigene interne Projekte; ein Abonnent nutzt ihn nie und kann ihn nicht einmal sehen.
Wer hat Zugriff
Der Bildschirm verlangt die Berechtigung zur Projektverwaltung - sie haben die Rollen developer, admin und owner (sowie superdeveloper für interne Konten). Das ist dieselbe Matrix wie beim Bearbeiten der Projekte selbst: Wer die Monitoring-Einstellungen ändern darf, darf auch ändern, wohin dessen Alerts gehen.
Wie das Zugangsdatum gespeichert wird
Das Bot-Token ist in der Datenbank verschlüsselt. Das Formular zeigt es nie im Klartext - ein beim Speichern leeres Feld bedeutet 'das Vorhandene behalten', nicht 'löschen'. Um die Integration wirklich zu entfernen, schalte den Anbieter ab, statt nur das Token-Feld zu leeren.
Warum die Adresse nicht wie bei Mattermost geprüft wird
Slack akzeptiert keine beliebige Adresse - die Integration spricht über ein Token mit Slacks eigener, fester API, es gibt hier also kein Feld, das sich ins interne Netz von DockRay umleiten ließe. Dieselbe Vorsicht, die bei Mattermosts Webhook-Adresse gilt, betrifft hier die Form des Tokens.
Wie du das Team nicht überflutest
Fünf Ereignistypen sind fünf unabhängige Schalter - trenne sie auf eigene Kanäle, statt alles in einen allgemeinen zu schicken. Verfügbarkeitsstörungen lohnt es sich getrennt von Leistungshinweisen zu halten, damit erstere nicht in Letzteren untergehen. Ein plötzlicher Fehleranstieg (error-spike) hat eine eigene, von der Slack-Konfiguration unabhängige Sicherung: Er wird alle 15 Minuten geprüft, aber für dasselbe Projekt höchstens einmal alle paar Stunden verschickt - derselbe Kanal bekommt also nicht an einem Nachmittag eine Serie identischer Alerts.
Token rotieren
Der Verdacht, ein Token sei durchgesickert, reicht aus, es zu widerrufen. In Slack: OAuth & Permissions → Revoke, oder die App im Workspace neu installieren, was ein neues Bot User OAuth Token ausstellt. Füge das neue Token in DockRay ein und sende einen Test - erst ein erfolgreicher Test bestätigt, dass das alte Token wirklich nicht mehr funktioniert und das neue Zugriff auf die richtigen Kanäle hat.
Wenn jemand das Team verlässt
Das Bot-Token gehört keiner bestimmten Person - es gehört der Slack-App, nicht einem Login. Jemandes Weggang macht es nicht von selbst ungültig. Hatte diese Person Zugriff auf die Slack-Verwaltung oder auf DockRay selbst und konnte das Token sehen, behandle das wie einen Verdachtsfall und rotiere das Token wie oben beschrieben.